top of page
17302_XXL.jpg

Willkommen!

     Gott setzt ab, Gott setzt ein

 

 

In der Nacht vor seinem Tod sagt der Schweizer Theologe zu seinem Freund Eduard Thurneysen am Telefon: „Ja, die Welt ist dunkel. .... Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern … hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!“

 

1968 ist das. Lange her. Aber aktuell wie nie.

 

Denn viele Machthaber dieser Welt, vor allem die autokratischen, also die, die von keinem Volk jemals wirklich legitimiert worden sind, gebärden sich immer selbstherrlicher und rücksichtsloser. Sie haben scheinbar alles in der Hand, können bestimmen über Leben und Tod, über Krieg und Frieden, über Wohl und Wehe. Sie fördern die, dich sich ihnen bedingungslos ergeben, und verhaften, foltern und ermorden die, die sich ihnen in den Weg stellen. Sie verschieben Grenzen nach ihrem eigenen egozentrischen Gutdünken - nein, nicht Gutdünken, eher Schlechtdünken. Sie unterjochen Völker und Länder und löschen sie vielleicht sogar aus. Menschliche Machthaber, die weder Tod noch Teufel fürchten. Und schon gar keinen Gott. Wer niemanden neben sich duldet, duldet erst recht niemanden über sich.

 

Und wir? Wir fürchten uns. Fürchten uns vor ihrer Macht. Ihrer Willkür. Ihren Launen. Wir erleben und erleiden, wie ihnen unsere liberalen, demokratisch gewählten Regierungen kaum etwas Gleichwertiges entgegensetzen können. Weil Demokratie ein langwieriger und aufreibender und schweißtreibender Prozess ist, in den möglichst viele eingebunden werden müssen.

 

Es wird regiert? Ja. In Moskau! Peking! Ankara und Pjöngjang! Und wir alle haben auszubaden, was dort entscheiden wird.

 

Nein, sagt Karl Barth. Es wird von ganz oben her regiert. Vom Himmel her.

 

Wirklich?

 

Ja, sagt die Bibel. Ihr könnt aufatmen, eure Häupter erheben: „Gott ändert Zeit und Stunde; er setzt König ab und setzt Könige ein.“ Das betet Daniel, nachdem ihm Gott offenbart hat, was der babylonische Gewaltherrscher Nebukadnezar geträumt hat und was es bedeutet. (Daniel 2, 21)

 

Gott regiert. Er setzt ein und setzt ab. Der Schöpfer des Himmels und der Erde. Der Vater unseres Herrn Jesus Christus.

 

Und woran merkt man das?

Zugegeben, oft genug sein himmlisches Regiment alles andere als augenscheinlich. Und nicht wenige zweifeln und verzweifeln zuweilen daran. Warum lässt er Nebukadnezar gewähren? Warum all die anderen menschverachtenden Regime, die ihren Untergebenen das Leben oft genug zur Hölle machen? Ich weiß es nicht. Aber es hat wohl etwas damit zu tun, dass Gott seine Menschen manchmal die Folgen davon auskosten lässt, dass sie nicht zuerst nach ihm, nach seinem Willen gefragt haben. So ist die Weltgeschichte manchmal auch ein Stück Weltgericht. Aber es hat wohl auch mit Gottes Geduld zu tun. Er wartet geduldig, dass seine Menschen umkehren zu ihm und seiner Liebe und seinen Werten für die Welt und das Leben. Die Kleinen und, ja, auch die Großen, die Mächtigen, die Machthaber.

 

Was bleibt uns? Oft genug nicht mehr als das: Warten, vertrauen, hoffen, beten. Etwa so, wie Jesus das im Vaterunser formuliert: „Dein Rech komme.“ Und es komme bitte sichtbar. „Dein Wille geschehe.“ Und er geschehe bitte erkennbar. Wir wissen es ja, wenn wir die Geschichte anschauen: Die Reiche dieser Welt vergehen. Und Gewaltherrscher und Despoten müssen winselnd abtreten. Nur „sein“, nur Gottes, ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

 

 

 

Das neue Buch!

Überall, wo es Bücher gibt.

 

 

Gelassenheit in den großen Fragen des Lebens

»Es passiert nichts Neues unter der Sonne« - »Alles hat seine Zeit«, mit Sprüchen wie diesen lebt das biblische Buch Kohelet auch im Bewusstsein von Menschen, die mit der Bibel eigentlich nichts am Hut haben. Kein Wunder, denn ein Weisheitslehrer ist dieser Kohelet, der auch als Prediger Salomo oder Ecclesiasticus bekannt ist. Ein Meister der Lebensklugheit, ein Sammler tiefer Erkenntnis in das Leben, in die Zusammenhänge der Welt und in die Seele des Menschen.

Jürgen Werth zeigt hier, wie sehr es sich lohnt, ihn heute wieder zu entdecken. Er hört Kohelet zu und nimmt dessen Einsichten in die großen Fragen des Lebens mit in den Alltag des 21. Jahrhunderts. Er konfrontiert Kohelets Weisheit mit dem eigenen Suchen nach dem Wie und Warum des Daseins, mit seinen Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Daraus entsteht ein ungewöhnliches Gespräch, in dem alte Weisheit seine Kraft im Heute entfaltet. Ein Lese- und Lebensbuch, das tröstet, ermutigt und die Tage schöner macht.

 

https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Gute-Tage-will-ich-haben/Juergen-Werth/Guetersloher-Verlagshaus/e604332.rhd

Über mich:

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Werth

loader,gif
bottom of page